klick_flower_banner

jochenport

JOCHEN VOGEL

 

 

 

Harfenklänge ...

 

... unwillkürlich denkt man dabei an Engel, König David, Minnesang und Harpo Marx. Romantisch oder kitschig? Vielleicht, aber das mag daran liegen, daß die Harfe als archaisches Instrument immer mit Magie in Verbindung gebracht wurde.


Die Harfe braucht einen Spieler, der sich ihrer Magie bewußt ist. Auch wenn Jochen Vogel sich nie als Barde bezeichnet hat, so ist es doch sein Bestreben, durch die Musik zu berühren.

 

Angefangen mit traditioneller irischer und schottischer Musik über Jazz und Pop bis hin zu indischen Klängen nutzt Jochen Vogel dazu die musikalischen Ausdrucksmöglich-keiten von heute und schafft aus den unterschiedlichen Einflüssen eine elementare, sehr persönliche musikalische Sprache.

 

Er spielt auf einem Nachbau der „Sirr – Harp“, einer irischen Metallharfe aus dem 17. Jahrhundert. Der korrekte gälische Begriff für dieses Instrument lautet „Cláirseach“ (gesprochen Klarschach), in Schottland „Clarsach“(Klarsach). Die „Cláirseach“ war seit dem 11. Jh. in Irland und Schottland als höfisches Instrument bekannt und war bis ins 18. Jh. die vorherrschende und typische Harfenform in diesen Ländern. Bedingt durch gesellschaftliche Veränderungen begann bereits im 16. Jh. der Niedergang des Instruments vom höfischen Instrument zum Instrument von Wandermusikern. Der letzte bekannte Harfner, der die „Cláirseach“ auf die alte Art mit langen Fingernägeln spielte, starb Anfang des 19. Jh. Das Instrument geriet 200 Jahre in Vergessenheit, bevor es in jüngster Zeit eine Renaissance erlebte.

 

 Die „Cláirseach“ ist mit Bronzesaiten bespannt und klingt brillanter als die klassische Harfe; ausserdem klingt der einzelne Ton wesentlich länger nach und ist deshalb besonders reich an Obertönen und von unvergleichlicher Feinheit. Der lange Nachklang erlaubt eine differenzierte Einzeltonformung und sogar Vibratospiel, setzt aber auch eine ausgeklügelte Dämpftechnik voraus.

 

Die alten irischen Barden mussten, bevor sie sich so nennen durften, eine Prüfung ablegen, um zu beweisen, dass sie die Magie der Musik und des Instruments beherrschten. Diese Prüfung, gäbe es sie heute noch, hätte Jochen Vogel mit Bravour bestanden. Geschmeidige Harfenklänge und raffinierte Technik kennzeichnen sein Spiel.

 

 

JOCHEN VOGEL CD`s

 

Weitere Informationen zu Jochen Vogel erhalten Sie auf www.jochen-vogel.de